Rasenroboter

Ein ziemliches Dilemma

Rasenroboter sind der Hit. Sie mähen in einem abgesteckten Bereich, lassen sich auf Mähzeiten programmieren und fahren zum Aufladen selbsttätig zur Ladestation. Rasenroboter sind leise, gründlich und denken nicht. Sie sind programmiert und machen genau das, was man ihnen sagt. Und genau das ist für die Natur in Deinem Garten ein ziemliches Dilemma. So fahren unsere lautlosen elektronischen Helfer oft nachts, wenn Kinder und Haustiere in Sicherheit sind. Fatal für viele nachtaktive oder schlafende Spinnen und Insekten, sie sind im Nu Häckselgut. Auch für junge Igel, die bei Gefahr nicht das Weite suchen, sondern sich einfach zusammenrollen, endet eine Begegnung mit dem Rasenroboter oftmals tödlich. Und auch Blindschleichen, Kröten oder Frösche können unters Messer geraten.

 

© AdobeStock Natalia
© AdobeStock Natalia

Wenn Du bereits einen Rasenroboter besitzt, überlege ob es wirklich notwendig ist, den ganzen Rasenbereich zu mähen. Lege großzügige Blumenrabatte oder Blumenwiesen als Ausgleich an, damit genügend Nektarquellen für Insekten zur Verfügung stehen. Lass den Roboter nur tagsüber fahren – Igel und Co danken es Dir! Und wenn Du noch keinen besitzt: Belasse es dabei!

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© Andreas Eichler CC BY-SA4.0
© Andreas Eichler CC BY-SA4.0

Sommerlicher Gartenbesucher

Das Große Ochsenauge ist einer der häufigsten Schmetterlinge im Garten. Die Art kann den ganzen Sommer über beobachtet werden, wie sie Blüten anfliegt. Die Raupen fressen vor allem an Gräsern und sind nach der Überwinterung nachtaktiv. Das Große Ochsenauge gehört zu jenen Schmetterlingsarten, bei denen Männchen und Weibchen unterschiedlich aussehen.

© Katarzyna Kwiecien
© Katarzyna Kwiecien

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