Laub

Im Winter braucht es Verstecke

Wenn es Winter wird, sehen sich Insekten mit zwei großen Problemen konfrontiert: Erstens, der Gefahr zu erfrieren und zweitens, während der Körperstarre gefressen zu werden. Insekten lösen diese Probleme, indem sie sich an verborgenen Orten verkriechen, die gleichzeitig auch Frostschutz bieten. Ein Lauhaufen kann dabei das perfekte Mittel zum Zweck sein.

 

© Teresa Otto, iStock
© Teresa Otto, iStock

Eine Schicht Laub ist Versteck und isolierende Dämmschicht zugleich. Mit Laub kannst Du daher den Insekten Deines Gartens ein perfektes Winterquartier bieten. Die größte Wirkung hat es, wenn Du das Laub als Mulchschicht auf Staudenbeete oder unter Hecken legst, wo es gleichzeitig auch als Dünger wirkt. Eine dicke Schicht auf dem Gemüsebeet sorgt für einen feinkrümeligen Boden im Frühjahr. Damit das Laub nicht verblasen wird, kannst Du eine ganz dünne Schicht Kompost darüber geben. Ist dann noch Laub über, türme es zu einem Haufen in einem ruhigen Eck des Gartens auf, dort überwintert vielleicht auch noch ein Igel.

 

Noch ein Wort zum Laubsauger: Wenn Du auf ihn verzichtest, danken Dir das Insekten besonders. Diese Geräte erzeugen einen Sog von über 150 km/h, dem Insekten völlig wehrlos ausgeliefert sind.

 

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© André Karwath, CC BY-SA2.5
© André Karwath, CC BY-SA2.5

Gemeinsam ist es wärmer

Über 70 Marienkäferarten gibt es in Österreich. Die bekannteste heimische Art ist der Siebenpunkt-Marienkäfer. Die Punktezahl hat natürlich nichts mit dem Alter zu tun, so gibt es z. B. auch einen Dreizehnpunkt-, Neunzehnpunkt- oder Zehnpunkt-Marienkäfer. Allesamt sind sie gefräßige Pflanzenlausfresser. Den Winter verbringen Marienkäfer in Winterstarre gemeinsam in Gruppen. So können sie sich gegenseitig wärmen.

© Katarzyna Kwiecien
© Katarzyna Kwiecien

INSEKTEN-LEBEN!

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