Rasen

Wenn der Rasen nicht mehr gebraucht wird

Warum haben wir in unseren Gärten kurzgeschnittenen Rasen und keine bunten Blumenwiesen? Ganz klar, damit die Kinder dort Ball spielen und wir uns in die Sonne legen können. Aber wenn die Kinder erstmal groß sind, ist alles was bleibt jede Menge Arbeit aufgrund der zeitintensiven Rasenpflege.

 

© Yellowsarah iStockphoto
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Rasen ist dort praktisch, wo Du häufig gehst. In jenen Bereichen, wo Du Dich selten oder gar nicht aufhältst, sind kleine Blumenwiesen eine super Sache. Sie sparen Arbeit, weil Du sie nur zwei oder drei Mal im Jahr mähen musst, bieten aber Insekten einen großartigen Lebensraum. Du kannst auch mitten durch die Wiese einen Weg mähen, damit Du bequem auch in die abgelegeneren Winkel Deines Gartens gelangst.

 

Blumenwiesen können nicht mit dem Rasenmäher gemäht werden. Dazu brauchst Du eine kleine Motorsense, sie ist nicht teuer und in Gartenfachmärkten erhältlich. Oder Du besorgst Dir eine Sense und siehst es sportlich: 500 Kalorien verbraucht man bei einer Stunde Mähen. So lange wird man in der Regel aber gar nicht beschäftigt sein, vorausgesetzt die Technik stimmt. In speziellen Kursen kann man das Sensenmähen lernen. Vielleicht ist so ein Kurs ja auch für Nachbarn interessant, einfach nachfragen und kurzerhand einen organisieren.

 

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© Uschi Dreiucker, pixelio
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Gefräßige Blattlausjäger

Florfliegen sind gefräßige Blattlausjäger, insbesondere die Larven mit ihren spitzen, stilettartigen Mundwerkzeugen. Die Nachkommen eines einzigen Florfliegenweibchens vertilgen über 150.000 Blattläuse. Ihre Eier legen Florfliegen auf Pflanzen ab. Der steife Stiel, auf dem ein Ei sitzt, ist nur ein Fünftel so dick wie ein menschliches Haar. Trotzdem gelingt es Insekten nicht, ihn zu verbiegen, um an das schmackhafte Ei zu kommen.

 

 

© Katarzyna Kwiecien
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