Ausgeräumte Ackerlandschaft

Es braucht Regenerationsräume

Schutzgebiete allein reichen für Käfer und andere Insekten nicht aus. Für eine vielfältige Insektenwelt braucht es ein Netzwerk aus Hecken, Blühstreifen, Wegrändern und Feldrainen, die bestenfalls miteinander verbunden sind und die Kulturlandschaft möglichst engmaschig und gleichmäßig durchzieht. Das garantiert, dass sich Populationen der verschiedenen Insektenarten trotz der Bewirtschaftung in Acker und Wiese immer wieder regenerieren können.

© Johannes Maurer
© Johannes Maurer

Regenerationsräume können Blühstreifen, Feldraine, breite Wegränder oder auch Saumstreifen entlang von Gewässern sein. Solche Landschaftsstrukturen können auch dort angelegt werden, wo die Bewirtschaftung ohnehin schwierig ist, zum Beispiel an sehr nassen oder sehr trockenen Standorten. Diese Bereiche sind für Insekten oft besonders interessant und Du ersparst Dir die mühsame Bewirtschaftung von wenig ertragreichen Flächen. Hecken pflanzt Du am besten quer zur Hauptwindrichtung, das schafft neben einem geeignetem Lebensraum auch ein günstiges Kleinklima für Deine Feldfrüchte und vermindert die Winderosion.

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© w.naturspektrum.de
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Jäger der Nacht

Der Kopfkäfer ist ein schwarzer, sehr eleganter Laufkäfer mit einem auffallend großen Kopf. Er lebt in trockenen, sandigen Offenlandlebensräumen wie Sandgruben, Blühflächen und Ackerrändern. Tagsüber versteckt er sich in mit seinen Mundwerkzeugen selbst gegrabenen Gängen, die zwei Öffnungen aufweisen. Von hier aus geht er nachts auf Jagd nach Insekten und anderem Kleingetier.

© Katarzyna Kwiecien
© Katarzyna Kwiecien

INSEKTEN-LEBEN!

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